Unterschriften für eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung

Das Foto zeigt mich im Gespräch mit Herrn Stauch (Geschäftsführer Krankenhaus Rummelsberg)

Am vergangenen Samstag berichtete Der Bote über ein neues Reformgesetz für den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK). Dieses regelt u.a. im Falle einer Rechnungskürzung für Krankenhäuser auch Strafzahlungen in Höhe von 300 € (künftig steigend), wenn Patienten länger behandelt werden als das nach MDK-Beurteilung nötig ist. Wer entscheidet aber, ob ein Patient länger im Krankenhaus behandelt werden muss? Der behandelnde Arzt oder ein medizinischer Dienst, weit entfernt vom Patienten? Was ist, wenn die Gründe dafür z.B. in fehlenden Aufnahmekapazitäten von Pflegeheimen oder Reha Zentren liegen? Herr Stauch, Geschäftsführer der Sana-Klinik Rummelsberg, sieht durch das MDK-Reformgesetz und auch durch die neue Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung Probleme in der Versorgungssicherheit auf uns zukommen. Wohin bewegen wir uns in unserer Gesundheitsversorgung? Mehr Bürokratie aber weniger Versorgungskapazitäten? Deshalb unterbreitete Sebastian Legat, SPD-Kandidat für das Bürgermeisteramt in Schwarzenbruck, den Vorschlag Unterschriftenlisten auszulegen, die an das Bundesministerium für Gesundheit gesandt werden. Herr Stauch begrüßt dieses Engagement und bittet die Bevölkerung ihre Unterschriften für eine Verbesserung zu leisten.

Bei der Podiumsdiskussion der Kandidaten/-innen zum Landrat am 04.03.2020 in Röthenbach a.d.Pegnitz war die Gesundheitsversorgung und die Schließung des Krankenhauses in Hersbruck eines der zentralen Themen. Also lasst uns Unterschriften sammeln und diese an das Bundesministerium für Gesundheit senden. Sebastian Legat und sein Team zur Kommunalwahl würden sich freuen, wenn auch andere Parteien und Gemeinden sich diesem wichtigen Thema widmen und ein Zeichen für eine bessere Zukunft unserer Gesundheitsversorgung setzen. Ab sofort gibt es bei allen SPD Veranstaltungen Unterschriftenlisten. Wir beginnen damit am Samstag 07.03.2020 bei unseren Infoständen bei der Bäckerei Worzer und beim Lidl und freuen uns über Ihre Unterschrift.

Zum Ende des Gesprächs berichtete Herr Stauch, dass der Neubau des Rummelsberger Krankenhauses im Förderprogramm zum Krankenhausbau aufgenommen ist und aktuell noch letzte Abstimmungen mit dem Ministerium zur Förderung stattfinden. Danach wird die Planung und Umsetzung weiter forciert. Ein Terminplan steht heute noch nicht fest.